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Schulchronik

1907 - 1913  Am 25. Oktober 1907 wurde in Anklam erstmals eine Klasse für Kinder mit dem Förderschwerpunkt Lernen eingerichtet. Die Direktoren der drei Anklamer Stadtschulen meldeten dem Schulrat lernschwache Schüler. Eine Diagnose gab es nicht. Wegen Krankheit des Lehrers wurde 1913 die Klasse aufgelöst.

1914 - 1925  Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges übernahm ein neuer Lehrer die Hilfsschulklasse. Nach dem Krieg arbeitete Herr Doll mit der Hilfsschulklasse. 1923 wurde eine zweite Hilfsschulklasse gebildet. Es gab nur eine Ober- und Mittelstufenklasse und eine Unterstufenklasse. Beide Klassen hatten nur einen Klassenraum. 


1926-1936  1926 kam erstmals ein ausgebildeter Hilfsschullehrer (Herr W.Pundt) nach Anklam. Er regte an, die Schüler zu testen. Für jeden Schüler wurde ein Personalbogen angelegt. Inzwischen waren es drei Hilfsschulklassen, die aber keine eigene Schule darstellten.

 

1939-1945   Durch einen Bombenangriff im Oktober 1943 wurden beide Stadtschulen, in denen Hilfsschüler unterrichtet wurden, völlig zerstört. 1944 erhielten die Hilfsschulklassen zwei Räume in der Landwirtschaftsschule.

 

1945 – 1955  Im Juni 1946 begann für siebzig Hilfsschüler (vier Klassen - zwei Klassenräume) der Unterricht. 1952 gab es sechs Hilfsschulklassen mit 125 Schülern. Erstmals wurde im Schuljahr 1952/53 eine Aufnahmewoche für zu überprüfende Kinder durchgeführt. Seit 1953 wurde der Hilfsschule die Eigenständigkeit zugebilligt. Der Unterricht fand nachmittags in der Karl-Marx-Schule statt.  

ehemalige Karl-Marx-Schule
ehemalige Karl-Marx-Schule

1955 – 1964   1956 bekam die Hilfsschule Anklam ihr erstes eigenes Gebäude. Es war eine Bretterbaracke am Pferdemarkt mit fünf Klassenräumen. Zur Qualifizierung der Lehrer gab es nun ein einjähriges Direktstudium an der Humboldt-Universität in Berlin. In der Aufnahmewoche für zu überprüfende Kinder wurde vor allem nach dem Hallenser Aufnahmeverfahren diagnostiziert. Die Schüler wurden in drei Gruppen (nach A, B oder C) eingeteilt. Nach dem Abschluss der 8. Klasse wurden die Schüler bis zum 18. Lebensjahr als Berufsschüler weiter beschult. 1963 zog die Hilfsschule in die August-Bebel-Straße. Nun hatte die Schule auch einen eigenen Schulgarten. Bevor ein Internat hinzukam, gab es ausgelagerte Hilfsschulklassen in Spantekow und Ducherow. 1964 wurde das Internat mit 68 Plätzen eröffnet. Seit dieser Zeit konnten die Hilfsschüler aus dem gesamten Kreis Anklam unterrichtet werden. 

August-Bebel-Straße
August-Bebel-Straße

1970  Die Unterstufe erhielt das Gebäude in der August-Bebel-Straße. Die Arbeitsbedingungen verbesserten sich dadurch wesentlich. Auch das Aufnahmeverfahren lernschwacher Kinder wurde verändert. Alle Kollegen beteiligten sich an der Diagnose. Auch die Klassenstufen veränderten sich. Es gab die Abteilung I - Sitzenbleiber aus der Regelschule und die Abteilung II - aus dem Kindergarten zur Primäreinschulung. Neben dem zweijährigen Direktstudium für die Lehrer wurde nun auch ein Fernstudium angeboten.

1979  Am 26. September 1979 erhält die Schule den Namen "A.S. Makarenko".


1983  Am 1. September 1983 bekommt die Schule das ehemalige Gebäude der  Karl-Liebknecht-Schule in der Mühlenstraße 8c.


Bis 1997 profiliert sich unsere Schule zu einem Sonderpädagogischen Förderzentrum.


1999 Im Februar wird das neue Schulgebäude übergeben.